Mittwoch, 19. Juni 2013
Neuer Konzertbericht : PROJECT PITCHFORK
Project Pitchfork aus Hamburg gehören ganz sicher zu den Vorreitern der deutschen Electro-Wave-Szene und es ist ihnen seit ihrer Gründung vor zwanzig Jahren gelungen, diesen Status weiter zu festigen. Alben wie "IO" oder "Dhyani" sind absolute Klassiker und auch wenn die letzten Alben der Band mich nicht mehr ganz so überzeugen konnten, hatten sie auch bei mir immer einen hohen Stellenwert. In diesem Jahr veröffentlichte die Band mit "Dream, Tiresias!" wieder ein Album und dieses konnte auch mich wieder voll überzeugen. Somit stand für uns von Beginn an fest, dass wir auch der entsprechenden Tour beiwohnen würden, was wir am 26.03.09 im Duisburger Pulp dann auch machten.

Der gesamte Konzertbericht befindet sich in unserer Concert-Review Sektion oder direkt HIER!

 
DEAD GUITARS - Mönchengladbach, Spielplatz-Club (20.03.2009)
Die letzten Tage des Monats März standen weitestgehend im Zeichen unserer Freunde von den Dead Guitars. Zunächst besuchten wir deren Konzert am 20.03.2009 in ihrer Heimstadt Mönchengladbach, wo sie dieses Mal im Spielplatz-Club auftraten. Wie gewohnt gut ging das Konzert los, steigerte sich im weiteren Verlauf aber sogar immer weiter - quasi im Gleichschritt mit der proportional wachsenden Spiellaune auf der Bühne. Es wurde viel improvisiert und gejammt und so bekamen die Zuschauer einige neue Versionen der Dead Guitars Songs zu hören. Zum Klangerlebnis trugen dabei zudem die beiden Gastmusiker bei, die die fünf dieses Mal unterstützten. Zum einen war das Georg Sehrbrock, der ein langjähriger Weggefährte der Band ist und zum anderen niemand Geringerer als Markus Türk an der Trompete. Türk ist unter anderem durch sein Mitwirken bei Fehlfarben bekannt geworden, war aber auch an den Aufnahmen zum "Im Schatten Der Ärzte" Album von Die Ärzte beteiligt. Sehrbrock und Türk bilden gemeinsam mit Ralph Aussem von den Dead Guitars zudem einen Löwenanteil, der Band "Belgium".

Fotos des Abends gibt es in unserer Concert-Pictures Rubrik oder direkt HIER zu sehen!
 
Neue CD-Rezension : DIN [A] TOD - Westwerk
Die Berliner Band Din [A] Tod ist mein persönlicher Favorit für den unvorteilhaftesten Namen der Szene. Nachdem ich den etwas lächerlich-plakativ klingenden Namen seinerzeit erstmals gehört hatte, bestand meinerseits kein Interesse deren Musik kennen zu lernen. Umso überraschter war ich im November 2007, als ich die beiden damaligen Einzelkämpfer Sven Claussens und Claudia Fasold im Rahmen der Out Of Line Festivals 2007 live sah und durchaus begeistert war. Denn der Stil der Band deckt sich so gar nicht mit dem was man (bzw. zumindest ich) mit einem solchen Namen verbinden würde. Achtziger Jahre beeinflusste Elektronik regiert bei Din [A] Tod und das in einer angenehmen Form. Hörer die dieses Genre bevorzugen werden zumeist sicher durch den Namen abgeschreckt, wohingegen diejenigen, die der reißerische Name anzieht, von der Musik voraussichtlich eher weniger begeistert sein dürften. Vielleicht sehe ich das etwas zu engstirnig, ich bin aber überzeugt, dass die durch den Einstieg von Philip Albus mittlerweile zum Trio angewachsene Band mit einem anderen Namen noch stärker für Aufsehen sorgen würde, musikalisches Potential ist mehr als genug vorhanden.

Die komplette Rezension befindet sich in unserer CD/DVD-Review Sektion oder direkt HIER!

 
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