| PARKCITY LIVE FESTIVAL Tag 2 - NL-Heerlen (24.06.2012) |
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Wenn der zweite Tag eines Festivals mit den Worten „Scheiße, es regnet“ beginnt ist das immer schon ein schlechtes Zeichen. Auf einem regulären Festival mit Camping kommen trotzdem viele Leute zu den Bands, da den ganzen Tag im engen und stickigen Zelt zu hocken auch nicht besser als Regen ist. Wenn es jedoch, wie beim Parkcity Live, keine Campingmöglichkeiten gibt und alle Besucher erneut von zu Hause oder aus dem Hotel anreisen müssen, dann hemmt das den Willen sich die frühen Bands anzusehen ungemein.
Das deutlich weniger Menschen anwesend waren war gerade bei den ersten Bands mehr als deutlich. Die einzigen Gewinner waren die Bands bzw. DJs auf der Rock Temple Stage und der 90’s Stage, denn die wenigen Besucher, die sich auf das Gelände verirrt hatten, waren zwar mutig genug dem Regen zu trotzen, aber dann doch zu wasserscheu um sich viele Bands auf den Open Air Bühnen anzusehen. Daher wurde es bei Sparrow Falls [GALLERY] kuschlig.
Als Opener auf der Mainstage fungierte die Rick Nolov Band [GALLERY], welche ihr normales Line-Up um ein paar Personen erweitert hatte. Klassisch mit Jackett und Hut trat der Frontmann auf um die Menge zu seinen Ska Tönen ein wenig im Matsch zum Tanzen zu bringen. Im Anschluss zelebrierten Jungle By Night [GALLERY] einen interessanten Mix aus Soul, Jazz, Reggae, Afrobeat und weiteren. Der Sänger der Costums [GALLERY], welche auf der Mainstage auftraten, war überzeugt davon, dass sich das Wetter bessern würde und hatte eine Sonnenbrille als Accessoire gewählt. Musikalisch ging es in die Richtung Rock. Die Memphis Maniacs [GALLERY] waren alle in dieselben Kostüme gehüllt, welche wie eine Mischung aus Indianerkleidung (wegen der Fransen) und Jogginganzügen aussahen. Optisch grenzwertig, machten sie eine Wahnsinns Stimmung. Mit Mash Ups im DJ Stil, aber ohne DJ und dafür mit Instrumenten. Wirklich sehenswerte Show, nicht nur wegen der „Arschwackel“ Tanzeinlagen.
Zeitgleich legten die Schweden von Crashdiet [GALLERY] im Rock Temple Zelt eine Glam-Metal bzw. Sleaze-Rock Show vom Feinsten auf’s Parkett. Mit Simon Cruz haben Crashdiet denn dritten Sänger in der Bandgeschichte, In eine ruhigere musikalische Richtung ging es im Anschluss mit DeWolff [GALLERY], welche sich eher an Led Zeppelin orientierten. Ein wenig aussehend wie die Kelly Family und mit Hammond Orgel im Gepäck rockten sie das diesjährige Parkcity Live Festival. Die drei Jungs aus Geleen spielen Bluesrock wie aus den 60ern und haben dabei auch was Aussehen und Equipment angehen die 60er nicht verlassen. Ilse deLange [GALLERY] war der heimliche Headliner des Sonntags, denn mit ihrer Countrymusik konnte sie die Zuschauer durchweg überzeugen. Sowohl Frontfrau als auch Band wirkten spielfreudig und hatten sichtlich Spaß. Zur gesanglichen Unterstützung hatte Ilse zwei Backgroundsängerinnen an Bord, welche sich kontinuierlich im Takt bewegten. Das Publikum klatschte euphorisch und war sichtlich angetan, was natürlich auch ein nahezu konstantes Lächeln in Ilses Gesicht zauberte.
Peter Pan Speedrock [GALLERY] spielen, wie der Name schon sagt, schnellen Hardrock und gehen dabei ordentlich ab. Den Abschluss des Festivals machte mit De Coronas [GALLERY] eine sehr ungewöhnliche Band. Eine Band, die Songs anderer Bands covert ist nichts Besonderes, aber wenn die Auswahl der Lieder beziehungsweise Ursprungsinterpreten vom Publikum erfolgt, dann ist das doch etwas Außergewöhnliches. Auch wenn nicht jeder Wunsch (bspw. Led Zeppelin) erfüllt werden konnte, so war die Umsetzung doch grandios und humoristisch aufgemacht. So rief beispielsweise Barack Obama „höchstpersönlich“ bei der Band an um sich einen Song zu wünschen. Es wurde getanzt und viel gelacht und so klang der Abend für alle Beteiligten angenehm aus... Die Fotos der einzelnen Bands erreicht ihr durch Anklicken der Gallerylinks oder hier:
Black-Bone
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keine Campingmöglichkeiten gibt und alle Besucher erneut von zu Hause oder aus dem Hotel anreisen müssen, dann hemmt das den Willen sich die frühen Bands anzusehen ungemein.
Natürlich war dafür mit Buschtrommeln und Rasseln auch eine etwas vom Standard abweichende Instrumentierung nötig.
wobei jeder nur bei den Aufnahmen eines einzelnen Albums mitwirkte. Die Band hatte in den letzten zwei Jahren genug Zeit um mit Simon ein eingespieltes Team zu werden, sodass sie auf der Bühne eine Einheit bildeten.
Quasi legendär ist der Gastgesang des sehr kräftigen Tätowierers Dikke Dennis, welcher auch beim Parkcity Live für kurze Zeit auf der Bühne präsent war.