| DR. ECKART VON HIRSCHHAUSEN - Dortmund, Westfalenhalle (13.12.2011) |
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Wir betreten ein großes Wartezimmer. Hier und da schüttet sich der ein oder andere Patient noch seine Medizin die trockene Kehle hinunter und gespannt wartet man auf den Guru, den großen Heiler, den Doktor. Dann wird es still in der großen Praxis – der Dortmunder Westfalenhalle – und Arzthelfer Christoph Reuter nimmt seinen Platz am Klavier ein und sorgt für eine angenehme musikalische Untermalung. Und dann steht er vor uns, live und in Farbe! „ Mein Name ist Hirschhausen. Ich bin Arzt. Ich werde Sie gut behandeln.“ Und nachdem der humorvolle Kabarettist einige Patienten, die zu spät erschienen sind, noch kurz persönlich begrüßt hat, geht es los mit dem Heilungsprogramm „Liebesbeweise“.
Und so werden wir eingeführt in das große Mysterium Liebe. Was ist Liebe überhaupt in unseren Köpfen und was soll sie in unseren Augen sein? Was macht die Liebe, nachdem sie durch den Magen gegangen ist? Welche Ideale begleiten unsere Gesellschaft seit jeher und welche Rolle spielen dabei Romeo & Julia? Ist Liebe alleine eigentlich genau so „befriedigend“ wie Liebe zu zweit? Und wie viel Liebe brauche ich zum großen Glück? Und dann sind da diese ganzen Love- Songs… Wie viel Sinn machen diese überhaupt, wenn man in der Liebe bereits die Phase der rosaroten Brille überschritten hat? Spielerisch genial, teils musikalisch und stets mit intelligentem Witz geht Dr. Eckart von Hirschhausen, mitunter durch die Unterstützung des Publikums oder seines Kompagnon Christoph, all diesen Fragen auf den Grund und stellt auch geschlechtsspezifische Unterschiede bei dieser Thematik heraus. Männlein und Weiblein - und bei der Suche nach dem anderen Geschlecht sind beide auch auf der Suche nach Humor. „Eine Frau sucht jemanden, der witzig ist. Ein Mann sucht jemanden, der ihn witzig findet.“ Und immer wieder geht ein herzhaftes Lachen durch den Saal, weil man sich in dem ein oder anderen Geschilderten doch wiederfindet.
Kurz vor der Pause bittet der Doktor die eine Hälfte der Halle, den bisher schönsten Liebesbeweis auf einer Karte zu notieren. Die andere Hälfte ist dazu angehalten, das Schlimmste, das je in einem Streit gefallen ist, kurz zu Papier zu bringen.
Bilder der Show befinden sich in unserer Konzertfotos Sektion (Bildkommentare sind durch Anklicken der Sprechblase möglich) oder direkt durch Anklicken der Fotos.
Autorin: Tanja Pannwitz Fotos: Michael Gamon
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