| Sensory Gate - Ianus |
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Sensory Gate - Ianus ![]() Ein interessantes Album steht uns Ende Januar 2010 ins Haus, wenn die italienische Band Sensory Gate ihr überfälliges Debüt veröffentlicht, nachdem man zuvor bereits einige Remix-Arbeiten für solch illustre Bands wie Nine Inch Nails, Kirlian Camera, Frozen Plasma oder Collide angefertigt hatte und auf dem letzten Album von Klangstabil bzw. dem Kommenden des Kirlian Camera Ablegers Spectra*Paris mitwirkte. Sensory Gate wurde 2004 als Soloprojekt von Andrea Pozzi geboren, mittlerweile besteht die Band zudem aus Max Iannuzzelli, bedient sich bei ihrer Arbeit aber auch immer wieder Gastmusikern wie Bernard LeSigue (Diorama). Ianus ist ein vielschichtiges Album geworden, das Eigenschaften aus Pop, Wave, Triphop und Synthpop miteinander vermischt und zu einem recht eigenständigen Ganzen verbindet. Los gehts äußerst tanzbar mit Crowd und dem verträumten Laying Hopes. Doch wie facettenreich Ianus geworden ist, zeigen insbesondere Songs wie die sehnsüchtigen In The Distance und Stay Here oder das mit gregorianischem Mönchsgesang angereicherte Purgatory, die zwischen den Synthiewave-Songs für Abwechslung sorgen und keinerlei Langeweile aufkommen lassen. Zudem variiert die Band wie bei Again auch geschickt zwischen englischen und italienischen Lyrics und könnte so eine Art Exotenstatus in der Szene einnehmen. Gerade die immer wieder mitreißenden Melodiebögen wie bei Laying Hopes sorgen beim Hörer für ein wohliges Gefühl in dieser kalten Jahreszeit. Überhaupt scheint Ianus prädestiniert für die dunklere Zeit des Jahres und läd sowohl zu gemütlichen Abenden vor dem Kamin, als auch zum wärmenden Tanzen ein. Neben den heimeligen Songs hat es mir vor allem Murder 23 angetan, das durchaus Clubambitionen besitzt und mit rockigen Samplegitarren aufwartet. Ianus ist ein wirklich schönes Debüt geworden und ich bin mir sicher, dass wir von Sensory Gate noch einiges erwarten können.
Tracklist:
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